Dass Hollywood der Inbegriff der Illusion ist, ist hinlänglich bekannt. Das gilt vor allem für die Produktion. Hier habe ich einige besonders spannende Beispiele für euch zusammengestellt:
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Die Sache mit dem Kaffee
In vielen Filmszenen wird kein echter Kaffee getrunken. Die Becher sind oft leer oder nur halb gefüllt, um zu verhindern, dass sich ein Schauspieler verschluckt oder sich durch eine falsche Bewegung bekleckert. Das Klappern des Bechers wird übrigens später eingefügt.
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Der choreografierte Kuss
Filmküsse sind selten spontan. Da ist von Anfang an alles festgelegt. Wird der Kopf nach links oder rechts geneigt? Wie weit ist der Abstand zwischen den Schauspielern? Wie lange dauert der Kuss? Wo liegen die Hände?
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Das mit den Emotionen
Was nur wenige wissen (wollen): Emotionale Szenen entstehen oft ohne Gegenüber. Die Schauspieler spielen die Szenen häufig ohne den anderen Darsteller, entweder mit einem Double bzw. Ersatzdarsteller oder sogar allein. Das Zusammenspiel der beiden Darsteller wird später zusammengeschnitten. Das Gefühl entsteht also erst da und nicht während des Drehs.
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Last but not least: Spiegel, die keine sind
Das Problem mit den Spiegeln ist, dass sie nicht nur das Set und die Darsteller, sondern auch die Kameras, die Crew und die Lichttechnik widerspiegeln würden – kurzum: alles, was man eben nicht sehen soll. In diesem Fall gibt es mehrere Lösungen: Die Kamera kann so ausgerichtet werden, dass die Störfaktoren nicht zu sehen sind, was aber extreme Präzisionsarbeit bedeutet. Die unliebsamen Elemente können natürlich auch im Nachhinein digital aus dem Material entfernt werden. Die sauberste Lösung ist jedoch, speziell behandeltes Glas zu verwenden oder die Spiegelfläche komplett zu entfernen, um das Set dahinter ein zweites Mal spiegelverkehrt aufzubauen. So ist keine Reflexion zu sehen, sondern die nachgebaute Version dahinter. Man sieht also keine Reflexion, sondern die nachgebaute Version dahinter. Dass dies im digitale Zeitalster immer noch analog gemacht wird, liegt daran, dass nur ein echter Aufbau das richtige Licht, korrekte Schatten und eine glaubwürdige Tiefe garantiert.
Es gäbe noch unzählige solcher spannenden Details. Einige davon haben ihren Weg in meine Geschichte gefunden.
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