Roman fertig? Nicht ganz.

Es ist geschafft! Leroys Geschichte steht. Vor einer Woche habe ich das Manuskript von Band 3 meiner New Orleans Blues-Reihe abgeschlossen und an den Montlake Romance-Verlag geschickt. Spätestens Ende April weiß ich, ob der Verlag interessiert ist. Wenn nicht, bringe ich es selbst heraus. In dem Fall könnte es bereits im Mai erscheinen, statt im Herbst.
Damit ist es für mich aber nicht getan. Zwar steht die aktuelle Fassung des Romans, aber ich werde sie noch einmal feintunen. Nächsten Montag lege ich los. Früher, als ich alle zwei Jahre einen Roman herausgebracht habe, gönnte ich mir einen bis zwei Monate Auszeit, bevor ich mir meine Geschichten mit Abstand noch einmal vornahm. Heute, da der Markt im Schnitt drei Veröffentlichungen pro Jahr verlangt, geht das nicht mehr. Zwei Wochen Auszeit, um Abstand zu gewinnen, mehr ist nicht drin. Was nicht zwangsläufig bedeutet, dass die Qualität darunter leidet, denn zum Zeitdruck gesellt sich die Routine. Sogenannte Rohfassungen gibt es bei mir nicht mehr, die erste Variante ist bereits sehr weit gediehen, und statt der früheren vier bis fünf Überarbeitungsphasen, sind es jetzt nur noch zwei bis drei. Dafür ist das Ganze sehr arbeitsintensiv.
Ab Montag werde ich mir Satz für Satz vornehmen, meine bevorzugte Methode ist das laute Vorlesen, denn nur so fallen mir stilistische Ungereimtheiten auf. Und natürlich werde ich auf Logikfehler achten, in der Hoffnung, ich bin nicht mit Betriebsblindheit geschlagen. Aber zum Glück schreitet die gute Fee vom Lektorat später noch ein. Ganz gleich, ob ich selbst veröffentlichen oder es der Montlake Romance Verlag übernimmt. 

Ich bin dann mal tauchen!

Eure Amélie

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