Die Geburt eines Buchbabys

In sechs Tagen erscheint "Hungrig nach Liebe". Bei all der Aufregung und Vorfreude bleibt wenig Zeit, die Hände in den Schoß zu legen. Im Gegenteil: Ich muss den Newsletter aufsetzen, die Promotion für diverse soziale Netzwerke erarbeiten und die Release Party auf Facebook vorbereiten. Personalisierte Profilbilder gestalten, aussagekräftige Textschnipsel auswählen, dazu emotionale Bilder bei iStock einkaufen, lustige Outtakes zusammenstellen, interessante Posts vorbereiten, die Gewinne fürs Gewinnspiel shooten und, und, und.
Und was soll ich sagen? Ich liebe es! Was nach Arbeit klingt, ist es auch, aber es ist eine wundervolle Ergänzung zum Schreiben und gehört zur Geburt des Buchbabys einfach dazu.

Diesmal allerdings schreibe ich zeitgleich an Band 3 meiner New Orleans Blues-Reihe, der übrigens noch keinen Titel hat, was  zeitlich, aber auch inhaltlich nicht ganz einfach ist. Wenn ich in meinen Figuren abtauche, dann vollständig. Also muss ich mich aufteilen. An einem Tag benötigen Beau und Cheyenne meine Aufmerksamkeit, am anderen Tag Leroy und Jewel. Da gilt es, strukturiert vorzugehen und bloß nichts durcheinander zu bringen. Gestern habe ich die erste Liebesszene zwischen Jewel und Leroy geschrieben, was in der Regel immer etwas heikel ist. Gerade sie muss etwas besonderes sein, eine Entladung der Spannung, die sich über viele Seiten aufgebaut hat. Vor allem muss sie beim Leser ein Kribbeln im Bauch erzeugen! Das ist extrem wichtig.

Gar nicht so einfach, wenn man sich gleichzeitig Gedanken über Marketingstrategien machen muss. Um einen Schnitt zu machen, gehe ich in solchen Fällen einfach mit unserer Rosel Gassi.  Aber wenn ich ehrlich bin, ist genau diese Abwechslung das, was mir am Autorenberuf so gefällt.

Ich bin dann mal tauchen!

Eure Amélie

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