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Manchmal beginnt eine Liebesgeschichte mit einem Becher Matcha

 

Als ich im Herbst mit der Arbeit an meinem neuen Roman gestartet habe, tauchte irgendwann ein Detail auf, das ich ursprünglich gar nicht geplant hatte: ein Becher Matcha.

 

Ich muss gestehen: Ich selbst habe Matcha noch nie probiert. Ich höre allerdings immer wieder, dass er einen sehr sehr eigenen Geschmack hat – manche lieben ihn, andere sind weniger überzeugt. Was mich daran interessiert, ist weniger der Geschmack als der rituelle Aspekt. Er wird nicht einfach getrunken. Vielmehr nimmt man sich Zeit, um ihn bewusst zu genießen. Und genau solche kleinen Rituale verraten oft viel über einen Menschen.

 

In meinem neuen Roman gibt es einen Mann, der seinen Matcha sehr ernst nimmt. Vielleicht sogar ein bisschen zu ernst. Solche Details sagen viel über eine Figur aus. 

  

Und manchmal beginnt eine Liebesgeschichte eben nicht mit einem Kuss. Sondern mit einem Becher Matcha.

 

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